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Biologischer Anbau als Hochwasserschutz
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Selleriefeld am Biohof Achleitner Konventionelles Selleriefeld
(24.6.09) (24.06.09)
Die anhaltenden Niederschläge und die Erinnerungen an das Hochwasserjahr 2002 haben uns in den letzten Tagen sehr belastet.
Während jedoch die Felder konventioneller Bauern schon stark mit Regenwasser überflutet waren, konnten wir auf unseren Äckern, die wir seit 1990 biologisch bewirtschaften, kaum Oberflächenwasser beobachten.
Daraus ersehen wir, dass die biologische Bodenpflege mit gutem Humusaufbau, sorgsamer Bodenbearbeitung und Anbau von Gründüngungspflanzen zur tiefen und feinen Bodendurchwurzelung eine saugfähige Bodenstruktur hervorbringt. Ein gesunder Boden wirkt wie ein Schwamm, d.h. er hat ein bedeutend besseres Wasserspreichervermögen als ein gareloser Boden. Bei diesem kann man feststellen, dass nur die Oberkrume vernässt, während unter der Krumenverdichtung (durch Einsatz schwerer Maschinen, Monokulturen und das Fehlen von Gründüngungspflanzen) oft trockener Untergrund liegt. Der gesunde Boden kann Regen fünfmal, ja oftmals zehnmal schneller aufnehmen!
Wir sind froh und dankbar, dass es zu regnen aufgehört hat und wünschen uns, dass möglichst viele Bauern ihre Felder biologisch bewirtschaften und Konsumenten das weiter unterstützen und fordern!
Liebe Grüße vom Biohof!
Ilse und Günter Achleitner
Studien der deutschen Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) belegen: Böden von Bio-Betrieben nehmen doppelt so viel Wasser auf wie konventionell bewirtschaftete Flächen – die Ausweitung biologischer Bewirtschaftung stellt also eine besonders wirksame Maßnahme zum Hochwasserschutz dar.
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