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Mit der Natur nicht gegen sie

Der gesunde Boden ist essentiell in der biologischen Landwirtschaft


Wenn man bedenkt, dass in einer Hand voll Erde mehr Mikroorganismen als Menschen auf unserem Planeten leben, wird einem bewusst, wie sensibel dieses Ökosystem ist, das unseren Boden fruchtbar hält.
 

Der biologische Landbau arbeitet MIT und FÜR den Boden

Alle Maßnahmen im biologischen Anbau sind im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft auf eine Pflege des Bodenlebens und des organischen Substanzkreislaufs für eine dynamische Boden- und Humusaktivität ausgerichtet, um die Fruchtbarkeit unserer Böden zu erhalten. Nur so kann ein nachhaltiges Bewirtschaftungssystem für die Landwirtschaft geschaffen werden, z.B. mobilisiert die richtige Fruchtfolge Nährstoffe im Boden, hilft Unkräuter zu unterdrücken und bindet Stickstoff im Boden.
 

Die Biobauern sind Beschützer des Bodens

Der Einsatz von rein biologischem Pflanzenschutz (Nützlinge) sowie natürlicher Pflanzennahrung aus Kompost und Leguminosen ist in der Bio-Landwirtschaft essentiell. In Kombination mit mechanischen Pflegemaßnahmen des Bodens wie Hacken, Striegeln und Abflammen von Unkrautkeimlingen sowie dem händischen Absammeln von Schädlingen wird der Unterschied von BIO deutlich.

Mit der Natur - nicht gegen sie, so lautet unsere Devise und die unserer Bio-Partner. 

Die IFOAM Organics hat in diesem Zusammenhang ein sehenswertes Video zu Ihrer Kampagne #goodfood4all herausgebracht (auf nachstehendes Bild klicken und gleich ansehen) - die Bio-Bauern sind nicht nur reine Lebensmittelproduzenten. Durch ihre nachhaltige Landwirtschaft sind sie gleichzeitig auch Beschützer des Bodens, Wächter über die Artenvielfalt und Verteidiger unseres Planeten - wahre Superhelden ;-)


Wie wird am Biohof Achleitner eigentlich gedüngt?

"Kompost ist die Grundlage für die Nährstoffversorgung unserer Kulturen", so Günter Achleitner. Dieser wird in der eigenen Kompostieranlage am Biohof selbst hergestellt. Dazu schichten folgende Bestandteile:

  • unsere Gemüseabfälle - mit Effektiven Mikroorganismen und Urgesteinsmehl gemischt
  • Häckselgut
  • ein wenig Pferde- oder Kuhmist
  • ca. 10 % Erde
  • etwas Restkompost (mit der dementsprechenden Mikroorganismenflora)

Die Walme werden anschließend regelmäßig belüftet und umgesetzt. "Nach ca. 6-8 Wochen kann der reife Kompost dann in den Feldern ausgebracht werden. Außerdem stellen wir aus reifem Kompost so genannte Komposttees her, die zur Pflanzenstärkung eingesetzt werden", erzählt Günter Achleiter.
 


Boden- und Pflanzennahrung - die verschiedenen Möglichkeiten
 

  1. Selbst entwickelt und jahrelang bewährt...
    in unserer eigenen Landwirtschaft hat sich der biologische Pflanzenstärker "PLANTUP" auf Basis von Schalen und Resten aus Zwiebeln und Knoblauch. Er wurde von den Biobauern Herbert Wiesinger und Günter Achleitner entwickelt und schützt gegen Schadpilze und Wildfras bzw. vermindert Krankheits- und Schädlingsbefall.
     
  2. Rund 1.000m³ Bio-Kompost...
    wird jährlich auf unserer Landwirtschaft selbst hergestellt. Wichtig ist dabei die richtige Zusammensetzung des Ausgangsmaterials. Nur wirklich reifer Kompost wird auf die Felder ausgebracht und unmittelbar eingearbeitet (da die Mikroorganismen "im Dunklen" weiterarbeiten). Damit sind die wertvollen Stoffe für die Pflanzen sofort verfügbar. 
    Die Kompostierung am Biohof ist außerdem ein wichtiger Teil unseres Nix-Wegwerfen-Kreislaufs - eigene Gemüseabfälle finden als Kompost-Zutat wieder wertvollen Einsatz und kommen wieder zurück in den Boden!
     
  3. Komposttees...
    sind Extakte, d.h. wässrige Auszüge aus gutem, reifen Kompost und Kräutern. Diese werden mit Mikroorganismen versetzt und dienen der Bodenbelebung.
    Komposttees werden vor allem im Gewächshaus für unsere Fruchtgemüsekulturen wie Gurken und Paprika zur Stärkung verwendet.
     

Für den Hausgarten...

Unser Pflanzenstärkungsmittel "PLANTUP" ist auch für Sie zu Hause für den eigenen Garten bei uns erhältlich und besonders gut geeignet für Obst, Gemüse, Kräuter und Blumen.

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