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Regional nicht um jeden Preis

Warum heimische Ware nicht immer klimafreundlicher ist



Was hierzulande wächst, kommt bei uns auch aus der Region. Schon immer. Voraussetzung ist, dass es hier unter natürlichen Bedingungen gewachsen ist, denn nur dann ist die heimische Ware wirklich klimafreundlicher.

Deshalb sind wir sind überzeugt, dass gerade in den Wintermonaten die biologische Ware aus temperaturbegünstigten Regionen die bessere Alternative zu energieintensivem Glashausanbau in Österreich ist.

 

Was ist wirklich klimafreundlicher?

Günter Achleitner teilt seine Gedanken zu diesem Thema und sieht die Entwicklungen großer Lebensmittelketten kritisch:

Der Wunsch nach Regionalität darf nicht den Bau von hunderten Hektar großen Glashäusern in Österreich zur Folge haben, die dann belichtet und auf 18°C beheizt werden, um darin Gemüse in chemischen Nährlösungen gedeihen zu lassen. Das hat für mich nichts mit CO²-Reduktion zu tun.

Ich finde es gesünder und klimafreundlicher, zu bestimmten Zeiten auf biologisch produzierte Ware aus unseren Nachbarländern zurückzugreifen. Zugleich entwickeln wir immer mehr winterharte, frostresistente Sorten, die ohne hohen Energie- und Ressourcenaufwand bei uns gedeihen.“  

 



Winterharte Sorten ohne belichten und beheizen 

Wir wissen, dass viele Gemüsesorten frostfester sind als die meisten glauben. Deshalb sind wir seit Jahren Teil eines Forschungsprojekts, um herauszufinden was auch im Winter mit geringem Aufwand an Energie und Ressourcen bei uns wächst. Ziel ist es, frostresistente, winterharte Sorten zu entwickeln, um die Saison für heimische Bauern zu verlängern. So hatten wir heuer z.B. den ganzen Winter über Grünkohl und Porree von unseren eigenen Feldern. Zusammen mit unseren regionalen Partnern konnten wir die gesamte kalte Jahreszeit über Asia- und Vogerlsalat aus Folienhäusern anbieten, in denen zur Gänze auf energieintensive Beheizung und künstliche Belichtung verzichtet wird. Mehr dazu erfährst du in unserem Blogbeitrag "Heimisches Gemüse im Winter".

Übrigens: Wer auch den Winter über 100% heimisches Obst- und Gemüse in seiner Kiste haben will, kann stets auf unsere Regionalkiste zurückgreifen.

 

Ein gesunder Umgang mit dem Thema Regionalität...

... ist auch Thema von Standard-Journalistin Verena Kainrath in ihrem Artikel "Wer keine Radieschen aus Spanien will, endet im Glashaus". Sie nimmt dabei die Preispolitik der Lebensmittelriesen, Verfügbarkeit der Produkte und Einkaufsverhalten der Konsumenten ins Visier. Wer über Klimaschutz diskutiert, sollte sich auch diesem doch komplexen Thema widmen. Online zu lesen hier.



Was hat wann Saison? Der Achleitner Saisonkalender...

Der Saisonkalender zeigt einen Auszug der beliebtesten Fixstarter von über 40 verschiedenen Obst- und Gemüsesorten, die wir in unserer eigenen Landwirtschaft anbauen. Die Angaben sind Richtwerte. Die Saison kann sich witterungsbedingt verschieben.
Aufgrund der Einhaltung einer weitgestellten Fruchtfolge haben wir nicht alljährlich die gesamte Saison über alle angeführten Obst- und Gemüsesorten aus eigenen Anbau zur Verfügung. Dafür aber gibt es immer wieder Neues wie Hirschhornwegerich, Catalogna, Asia Salate u.v.m. aus eigenem Anbau.

Hier der Saisonkalender auch zum Download.



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