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Wer pflegt und erntet mein Gemüse?

Ein Blick zum Team in die Bio-Landwirtschaft


Sie arbeiten 6 Tage in der Woche, pflanzen, pflegen und ernten bei fast jeder Witterung – unsere Erntehelfer in der Landwirtschaft. 

Über 30 (Saison-)Arbeitskräfte sind mittlerweile das ganze Jahr über in unserer Landwirtschaft beschäftigt, davon eine Frau. Die einen kommen im Jänner und bleiben für neun Monate, die anderen reisen im Mai an und fahren im Februar nach Hause. 

Ein Großteil unserer eifrigen Erntehelfer und Helferinnen im Jahr 2020 ist aus dem Kosovo. Einige kommen aus Polen, einer aus Rumänien und vier davon sind Asylwerber aus Afghanistan. Sie pflegen die Pflanzen von Anfang an bis zur Ernte.

Lange ist die Zeit, die sie in der Ferne verbringen. Einige von ihnen kommen schon seit 17 Jahren zu uns, teilweise mit ihren Söhnen. Manche haben hier ein Zuhause gefunden und es ist nicht irgendein Zuhause. Die meisten von ihnen wohnen direkt bei uns am Hof in Pupping. Damit sich unsere Mitarbeiter in der langen Zeit, die sie hier verbringen, auch zurückziehen können, stehen ihnen bei uns Einzel- und Doppelzimmer zur Verfügung. Schmackhafte Stärkung kommt aus unserem Bio-Kulinarium.

Und obwohl sich alle bei der Arbeit recht viel bewegen, sind der Tischfußball- und der Tischtennistisch gut ausgelastet. Auch der Chef persönlich und unsere landwirtschaftlichen Leiter Patrick und Martin werden zu so manchem Match herausgefordert.

 



Sie planen und sorgen dafür, dass alles wächst und gedeiht

Patrick und Martin, unsere beiden landwirtschaftlichen Leiter, arbeiten seit 2005 in unserem Betrieb und haben immer alles im Blick. Sie planen, was wann wo angepflanzt wird, schauen wann gehackt oder bewässert werden muss, prüfen was geerntet werden kann, koordinieren die Tätigkeiten und Arbeiter u.v.m. 
 

 


Patrick stammt ursprünglich aus der Pfalz, absolvierte die Hochschule für Gemüsebau in Weihenstephan und machte sein Praktikum am Obergrashof in Dachau, einem vielseitigen biodynamischen Hof, der u.a. für seine Saatgutarbeit bekannt ist.


Martin ist aus der Gegend, hat die Höhere landwirtschaftliche Bundeslehr- und Forschungsanstalt in Wieselburg gemacht und seine eigene Landwirtschaft (ca. 30ha) an den Biohof Achleitner ver-pachtet.


Die Natur gibt den Takt vor

Viele Arbeiten in der Landwirtschaft müssen gleichzeitig gemacht werden. Die Natur gibt den Takt vor. Arbeit gibt es das ganze Jahr über und die beiden sind oftmals ganz schön gefordert.

Die Planung fürs neue Jahr – sowohl den Anbau wie auch die Arbeiter betreffend – beginnt im November. Im Dezember werden die ersten Samen in Saattöpfchen gesteckt und im Jänner werden in den Gewächshäusern die ersten Pflanzen eingesetzt. Die ersten Kulturen im Freiland werden im März gesetzt. Ab da wird stets gehackt und bis August immer wieder irgendwo etwas Neues gepflanzt. Nach der Ernte werden die Felder wieder gepflegt und teils Gründüngungen gesät, während auf anderen Feldern den ganzen Winter über geerntet wird. Parallel zur Planung fürs nächste Jahr gedeihen in den Gewächshäusern Wintersalate und der Kreislauf beginnt von Neuem... Jahr für Jahr.

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