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Nützlinge

Fleißige Helferlein am Biohof


Die Landwirtschaft braucht die Hilfe der Bienen, Käfer, Schmetterlinge und Vögel und diese brauchen im Gegenzug eine ökologische Landwirtschaft, die ihnen eine Existenzgrundlage bietet. 
 

Wir haben ein Herz für Schlupfwespen, Florfliegen, Gallmücken und Marienkäfer

Neben der Bestäubung dienen Nützlinge im Biolandbau aufgrund des Verzichts chemischer Pflanzenschutzmittel auch zur Vorbeugung und Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen. Dazu werden sie bei uns am Biohof gezielt ausgebracht. Um Nützlingen einen lebenswerten Lebensraum zu bieten, unterstützen wir die Artenvielfalt durch Blühstreifen und Heckenpflanzung entlang der Ackerflächen. Zusätzlich fördern wir die Biodiversität auf unseren Feldern durch eine mehrjährige Begrünung der Felder und einem verstärkten Anbau von Raritätensorten. Die höhere Vielfalt an Flora und Fauna unterstützt nicht nur Nützlinge und wirkt sich positiv auf Insekten aus, sondern sorgt auch für ein aktiveres Bodenleben.

Bienen am Biohof

10 Bienenvölker tummeln sich aktuell um unseren Bio-Bauernhof herum. Wunderschöne Blühstreifen und Gründüngungsflächen bieten den Bienen neben unseren Gemüsepflanzen Nahrung. Dafür bestäuben diese fleißig und sammeln Honig. Nicht nur bei unseren Ananaskirschen, Physalis, Paprika und Zucchini spüren wir ihre wertvolle Anwesenheit auch in unseren Erträgen. 

Um die Existenz der Bienen und anderen Insekten auch in Zukunft sicherzustellen, kann jeder von uns beitragen - im Hausgarten oder auf dem Balkon und im Alltag als Konsument bzw. Konsumentin welche Art der Landwirtschaft Sie unterstützen.

Für den Schutz unserer Böden, den Erhalt der Artenvielfalt und unser Ökosystem braucht es aber auch große Maßnahmen. Alle die sich dazu engagieren wollen, können die überparteiliche Petition "Rettet die Bienen" mit ihrer Unterschrift unterstützen und ihre Forderungen nachlesen.

Ilse erinnert sich: "Als wir vor rund 30 Jahren...

...mit unserer Biolandwirtschaft begonnen haben, war es noch etwas komplizierter, gezielt an Nützlinge zu gelangen. Heute können sie über Fachgeschäfte für biologischen Pflanzenschutz wie z.B. biohelp einfach bestellt werden.
Früher haben wir viele Dinge versucht. Mit den Kindern habe ich z.B. öfters auf den Feldern Marienkäfer eingesammelt und in die Folienhäuser gebracht. Natürlich sind wir wahrscheinlich belächelt worden, aber gleichzeitig haben uns die Konsumenten in unserem Hofladen so ermutigt, dass das viel stärker war als die vielleicht fehlende Akzeptanz.

(Bild - aus dem Achleitner-Archiv: Die Achleitner Jungs Andreas und Johannes mit dem damaligen Haus- und Hofhund Bulli)

Wertvolle Helfer für eine reiche Ernte

Leider sind viele Insektion vom Austerben bedroht, was letztlich auch die Landwirtschaft gefärdet den von den 109 wichtigsten Kulturpflanzen der Welt sind laut FIBL (Forschungsinstitut für ökologischen Landbau) und LFI (Landwirtschaftliches Fortbildungsinstitut) rund 87 VOLLSTÄNDIG auf die Bestäubung von Insekten angewiesen! Dazu zählen u.a. Tomaten, Kürbisse, Brokkoli, Gurken, Kirschen, Marillen, Äpfel, Birnen, Zwetschken, Beeren und Nüsse. 

Mehr zum Thema findest du in unserem Beitrag "Artenvielfalt in Österreich".


Übrigens: Hast du gewusst, dass sich auf Bio-Feldern mindestens 3x so viele Individuen und Arten wie auf konventionellen Flächen tummeln? Mehr dazu wie wir das schaffen, findest du hier >> Zum Beitrag

Um die Existenz der Bienen und anderen Insekten auch in Zukunft sicherzustellen, kann jeder von uns beitragen - im Hausgarten oder auf dem Balkon und im Alltag als Konsument bzw. Konsumentin von Bio-Produkten.
 

Tipp: Insektenfreundlich Rasenmähen

Wie das geht? - probier doch mal:

  • Mähintervall auf 2 Wochen oder länger erhöhen
  • Schnitthöhe auf ca. 8cm stellen (das klappt auch mit den meisten Mährobotern)
  • Blühinseln (z.B. Margariten, Gänseblümchen) stehen lassen

 


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