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Buchweizen

Gesundungsfrucht für Boden und Darm


Wenn wir nach einer intensiven Gemüsesaison dem Boden Gutes tun wollen, bauen wir als Gründüngung gerne Buchweizen an. Buchweizen dient u.a. der Gesundung des Bodens und hat eine gute Konkurrenzkraft gegenüber Unkräutern. Er gehört als Knöterichgewächs zu den Pseudogetreiden und die Körner ähneln in Form und Farbe der Nuss der Buche, den sogenannten Bucheckern. Daher auch der Name Buchweizen bzw. lateinisch Fagopyrum. Buchweizen ist ernährungsphysiologisch sehr wertvoll, er enthält kein Gluten und Lektin und wird bei empfindlichem Darm und insbesondere von Zöliakiepatienten sehr gerne verwendet. Gekeimt ist Buchweizen basisch.

Der Keimprozess ist für den Samen das, was für Dornröschen der Prinz war. Er weckt den "schlafenden" Samen auf. Ein Samen kann also monate- oder jahrelang unverändert im Vorratsschrank verharren. Wird er dann von Wasser benetzt, entwickelt sich aus ihm binnen kürzester Zeit ein Keimling und bald darauf eine Pflanze. Während der Keimung explodiert der Vitalstoffgehalt des Körnchens, seine Mineralstoffe (Eisen, Magnesium, Zink etc.) erreichen eine höhere Bioverfügbarkeit und seine Proteine werden leicht verdaulich. Gekeimter Buchweizen ist besonders reich an Bioflavonoiden und Coenzym Q10. Er enthält alle Vitamine des B-Komplexes, Magnesium, Mangan und Selen sowie viele andere gesundheitsfördernde Bestandteile.

Schwierig: Buchweizen muss nach der Ernte geschält werden, wobei fast die Hälfte des ursprünglichen Korns zu Bruch geht. Unser Bio-Nachbar Franz Zandler hat auf seinem elterlichen Betrieb in Diersbach im Innviertel eine Schälanlage gebaut. Damit auch die beschädigte Ware vermarktet werden kann, haben wir beschlossen, das gebrochene Korn mit dem Namen Grütze/Bruch zu vermarkten. Es kann außer zum Keimen zu allen Gerichten und zum Mahlen verwendet werden.
 


Buchweizengrütze mit frischen Kräutern


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