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Feuer & Flamme fürs Plankengrillen

Ein schonender Grilltrend mit dem Räucherbrett


Die archaische Form des Grillens auf dem Räucherbrett (Planke) kommt von den Indianern, die sich ja mit der Natur auskennen und ihre einzigartigen Gaben auf besondere Weise zu nutzen wissen. 
Die Methode wird auch als Plankengrillen bezeichnet und ist eine sehr schonende indirekte Grillmethode, bei der Fisch, Geflügel, zartes Fleisch, Grillkäse, Pilze, feines Gemüse aber auch Obst eine besondere geschmackliche Note erhalten.
Die Kanadier und Amerikaner sind begeisterte Plankengriller. In Europa ist der Trend erst im Kommen.



Über das Aroma entscheidet nicht zuletzt die verwendete Holzart


Zum Plankengrillen nehme man:

  • einen Griller mit Deckel
  • ein Wasserschälchen aus Metall
  • das übliche Grillzubehör
  • gute Holzkohlen oder Grill-Briketts aus Oliventrester (natürlich kann man auch einen Gas- oder Elektrogrill verwenden)
  • ein gewässertes Holzbrett
  • Bio-Grillzutaten

Das Holzbrett bildet neben dem Grillgut die Essenz des Plankengrillens. Jede Holzart gibt dem Grillgut eine eigene Aromanote mit. In den Anfängen des Plankengrillens wurden Rotzedernbretter verwendet. Will man ein Brett fürs Plankengrillen kaufen, so findet man auch heute noch hauptsächlich Zedernholzbretter. Zeder verbreitet ein sehr intensives Aroma, das besonders gut zu Fisch passt. 
Fleisch und Käse werden gerne mit Buchenrauch veredelt. Ahorn- und Buchenbretter sind aber auch eine gute Unterlage für Gemüse und Obst.
Obsthölzer wie Kirsche, Marille, Birne oder Apfel verleihen Avocados und gegrilltem Obst eine besonders schmackhafte Note, aber auch zum Käse passt eine obstige Note fantastisch.


Dem Experimentieren sind hier kaum Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass das Holz unbehandelt ist und von lebensmittelgerechten (also ungiftigen) Bäumen und Sträuchern stammt. 
Damit das Brett nicht verbrennt und langsam sein Aroma mit dem Rauch weitergibt, wird es vor der Verwendung mindestens zwei Stunden lang in Flüssigkeit eingelegt. Meist wird dazu Wasser verwendet, aber auch hier darf experimentiert werden: Will man mit den Aromen spielen, so kann man auch mal einen Schuss Fruchtsaft, Bier, Most, Branntwein oder Whisky beigeben.

Vor der Verwendung lässt man das Brett abtropfen oder tupft es mit einem Tuch trocken. Ist das Grillgut nicht mariniert, so kann man das Brett auf der Oberseite mit etwas Öl bestreichen. 
 



Slow Grilling - ein heißer Tipp für langsames und schonendes Grillen


Für schonendes Grillen platziert man am besten die Kohlen auf der einen Seite des Grills und ein gefülltes Wasserschälchen auf der anderen, legt das Brett auf der Seite des Wasserschälchens auf. Alle, die mit einem Gas- oder Elektrogrill arbeiten, können diesen schon mal auf mittlere Hitze (ca. 200 – 220°C) vorheizen. 

Wer möchte platziert das Grillgut zunächst kurz auf dem Rost direkt über den Kohlen bis die charakteristische Grillbräunung eintritt und dem Grillgut erste Röstaromen verleiht, wendet sie Gustostückerl einmal und legt sie dann auf das Brett. Wer es ganz sanft und schonend mag, platziert das Grillgut sofort auf dem Brett. Die ideale Temperatur fürs Plankengrillen liegt zwischen 175° und 260°. Dann kommt der Deckel drauf und das Chillen kann beginnen, denn beim Plankengrillen ist Stress tabu.

Je nach Grillgut und dessen Stärke wird der Garvorgang nun zwischen 5 und 25 Minuten dauern. Ist kein Grillgut mehr auf der Planke, sollte man diese etwas abkühlen lassen, nochmal (ohne Geschirrspülmittel) ins Wasserbad geben und gut abbürsten. Das Grillbrettchen kann man natürlich mehrmals verwenden - auch wenn es unten schon ein wenig angekohlt ist.



Lass deine Gemüse und Fleisch über die Planke springen 

Einen besonderen vegetarischen Rezepttipp gibt's von der erfahrenen Plankengrillerin Andrea aus dem Biohof Marketing Team - sie hat für euch Gefüllte braune Champignons gegrillt!

Das Rezept und viele weitere Inspirationen findet ihr unter unseren Bio-Rezepten.

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