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Mühlviertler Tofu vom Ackerlhof

auch liebevoll Bonenkas genannt

02.07.2021

Beinahe schüchtern wirkt Gregor Mittermayr, als er uns seinen „Bohnenkas“ verkosten lässt. Feinster Bio-Tofu den er aus Sojabohnen seines Bio-Bauernhofes erzeugt hat. Bereits seit dem 17. Jahrhundert wird am Ackerlhof in Gallneukirchen Landwirtschaft betrieben. Früher mit Milchkühen, heute mit Sojaanbau.

Gregors Eltern bewirtschafteten den Bauernhof bereits seit Ende der 70er Jahre nach Bio-Richtlinien. Die so über Jahrzehnte entstandenen fruchtbaren Böden übergaben die beiden Bio-Pioniere dann 2015 an Sohn Gregor weiter. Der kam erst durch einige Umwege wieder zurück zur elterlichen Landwirtschaft, dafür aber mit der innovativen Idee zum „Bohnenkas“.


Der erste Mühlviertler Tofu

Das „Käsen“, damals noch klassisch von Kuhmilch, hatte Gregor bereits während dem Besuch der höheren Landwirtschaftsschule in Wieselburg erlernt und 2012 dann die ersten Tofu- Versuche gestartet. Der dafür benötigte Soja wurde damals eher durch Zufall das erste Mal am Ackerlhof angebaut. „Tofu war damals Teil meiner Ernährung und die Tofu-Herstellung funktioniert ähnlich wie das Käsen. So sind die Dinge zusammengekommen und ich konnte sie weiterentwickeln.“ so Gregor.

2012 als Experiment in der elterlichen Küche gestartet, war Gregor schnell klar: das ist das was ich machen will. Nach langer Recherche und vielen Versuchen wurde die alte Käserei am Hof schließlich zur „Hofsojarei“. Wo früher die Mutter Joghurt und Topfen hergestellt hat, entsteht heute der Mühlviertler Bohnenkas.

Heute werden am Ackerlhof in Gallneukirchen auf 10 Feldern Getreidesorten und Sonderkulturen wie Hanf angebaut. Ein Feld ist dabei für den Anbau der Sojabohnen reserviert. Als Bio-Betrieb arbeitet der Ackerlhof mit Fruchtfolge, Gründüngung und zur Erholung der Anbaufläche nach ein paar Jahren mit Kleebrache. Oberstes Ziel ist die Bodenfruchtbarkeit langfristig sichern zu können.

Welchen Bohnenkas gibt es?

Derzeit gibt es 3 Sorten an Bohnenkas wobei alle 3 Sorten im Bio-Frischmarkt erhältlich sind und auch mit der Biokiste mitbestellt werden können.

  • Natur
  • G´selcht – also geräuchert
  • Im Saft´l - mit Würze (Ingwer, Kurkuma, Zitrone und Sesamöl) vom Genusskoarl aus dem Weinviertel.

Alle, die Tofu nur als „kaugummiartige Masse“ kennen und so nicht lieben, werden von Gregors Tofu besonders begeistert sein. Bei der handwerklichen Herstellung verwendet Gregor „Nigari“, ein natürliches, aus Meerwasser gewonnenes Gerinnungsmittel. Der Verzicht auf den in der industriellen Produktion eingesetzten Gips, verringert zwar die Ausbeute, Gregors Tofu wird dadurch jedoch besonders mürb und zart in seiner Konsistenz.


Fragst du dich auch, wie der Name Bohnenkas zustande kam?

Die Frage kann Gregor leicht beantworten: << To >> ist die Bohne und << Fu >> der Kas. Damit man das auch im Mühlviertel versteht, wurde Bohnenkas daraus. Eigentlich ganz einfach und doch so genial.



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