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Reste retten

Alles verwenden statt verschwenden



Was ist übrig von den Feiertagen? 

Wir haben für dich ein paar kreative Ideen für die schnelle Resteküche gesammelt. Neben Klassikern wie Gröstl und Auflauf kannst du doch auch einmal Gemüseeintöpfe, Tomatensugos oder Curries auf Vorrat einkochen und in Schraubgläsern aufbewahren. Oder du verwertest übriges Gemüse und dessen Schale zu gebratenen Chips oder frittierten Pakoras, ein schöner Deko-Hingucker für Gerichte und Suppen, die noch dazu herrlich schmecken.

Unsere Devise lautet: am besten alles verwerten - von Stiel und Blättern bis hin zur Schale. Hier ein paar Tipps dazu aus dem Biokisten-Team:
 


Tipp1: Gewürz-Multitalent aus getrocknetem Gemüse – ein Basisgewürz für fast alles

Gemüse(-reste) wie z.B. Zwiebel, Knoblauch, Karotten, Rüben, Sellerie, Gemüseblätter fein faschieren. Kräuter und Salz mörsern. Ev. auch Zitronen- oder Orangenschale hinzufügen. Mischung auf ein mit Backpapier belegtes Blech dünn aufstreichen und im Ofen bei 80°C rund 4 Stunden bei leicht geöffneter Tür (Kochlöffel einklemmen) trocknen. Dann die Masse fein reiben und gut auskühlen lassen. In gut verschließbaren Gläsern aufbewahren.


Tipp 2: Orangen-/Zitronenzucker

Die Schalen von unseren biologischen Clementinen, ausgepressten Orangen, Zitronen & Co müssen nicht weggeworfen werden. Diese Zuckermischung ist ein tolles Gewürz zum Verfeinern von Kuchen, Süßspeisen und Heißgetränken. Schalen ohne weiße Haut fein reiben. Je 1 TL Schale mit 3 EL Zucker (z.B. auch Birken- oder Kokosblütenzucker) mischen. Bei 80°C Umluft ca. 30 Minuten im Ofen trocknen, gut abkühlen lassen und in luftdichte Schraubgläser füllen.


Tipp 3: Schnelle Resteküche

Zu VIEL Resteküche-IDEEN
Brot eingekauft Scheiterhaufen, Brotsalat, Pofesen, Knödel, Semmebrösel
Erdäpfel gekocht Erdäpfelkäse, Gnocchi, Erdäpfelkekse, Gröstl
Fleisch & Wurst gebraten Geschnetzeltes, Fleckerlspeise, Aufstrich, Fleischknödel
Gemüse auf Vorrat Eintopf, Suppe auf Vorrat, Gemüsepizza, Curries, Sugos, Basisgewürz (siehe Tipp 1)
Obst auf Vorrat Smoothie, Obstsalat, Obstknödel, Fruchtspiegel, Granola

 


Nix wegwerfen am Biohof - wertvolle Synergien im Betrieb

Dank Eurer Vorbestellung ist die Grundlage, dass Nichts weggeworfen werden muss schon einmal gut geschaffen. Einzigartig sind auch die Synergien, die sich am Biohof Achleitner innerhalb des Betriebes aufgrund der einzelnen Geschäftsbereiche ergeben. Die Detailkistenplanung wird mit Landwirtschaft und den Partner-Biobetrieben kurzfristig abgestimmt. Es kann auf Erntezeiten, Warenverfügbarkeit, etc. reagiert werden und beispielsweise nur jene Obst- und Gemüsesorten eingeplant, werden, die gerade verfügbar sind. Zusätzlich verfügt man durch den zentralen Einkauf (für Großhandel und Biokiste) über gute Möglichkeiten in der Disposition und Warenverteilung. Außerdem ergeben sich Synergieeffekte bei Einkaufsvolumen und Transportauslastung.

Der Biohof Achleitner geht mit „Nicht-1A-Ware“ verantwortungsvoll um. Obst und Gemüse das beim Wareneingang der Qualitätskontrolle nicht stand hält, wird nicht einfach weggeworfen oder dem Biobauern retourniert, sondern im Haus durch eigenes Personal aussortiert. So wird vermieden, dass Komplettchargen – wie im Lebensmittelhandel üblich – einfach vernichtet werden. 
Und selbst für aussortierte, aber natürlich genießbare Ware, findet der Biohof noch Verwendung: z.B. stellt das Küchenteam daraus Chutneys und Marmeladen her. Außerdem gibt es auch eine Kooperation mit dem Sozialmarkt Eferding und zahlreichen karitativen Einrichtungen, denen z.B. Produkte mit zu knappem Mindesthaltbarkeitsdatum zur Verfügung gestellt werden. Auch den Mitarbeitern wird die aussortierte Ware kostenlos zur Verfügung gestellt. Nicht mehr verwendbares Obst und Gemüse findet den Weg in die hofeigene Kompostierungsanlage, mit der der gesamte Kompostbedarf der eigenen Landwirtschaft gedeckt wird. So schließt sich der gesamte Kreislauf und wertvolle, aber nicht mehr verzehrfähige Produkte finden zurück in den Boden und bilden mitunter Nahrungsgrundlage für unser neues Gemüse.

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